Fremdkörper-The social life of stange

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who we are



tanz.labor.labyrinth


zeitgenössische tanzkompanie 

tanz - steht für zeitgenössischen Tanz in seiner Vielfalt, integriert ein erweitertes Kunstverständnis und schafft gesellschaftliche Bewegungsimpulse.
labor - steht für experimentelle Arbeitspraxis, gemeinsame Forschung, Kreation und künstlerischen Diskurs.
labyrinth - steht für eine bewusste Wegsuche - mit dem Wissen um das Risiko des Scheiterns, der Möglichkeit zur Umkehr und dem stetigen Mut zum Neu-Versuch.

Künstlerisch zu arbeiten bedeutet mehr als die bloße Inszenierung einer künstlerischen Ausdrucksform. Im Hinblick auf strukturelle Bedingungen sind freie KünstlerInnen schon seit jeher gefordert, sich ihren Weg zu bahnen - nicht nur um ihr individuelles Kunstverständnis zum Ausdruck zu bringen, sondern auch um gesellschaftskritisch zu kommunizieren und partizipativ zu agieren. 
Jedes Kunstprojekt basiert auf einer Idee bzw. Vision, die es zu verwirklichen gilt, mit den jeweils vorhandenen Quellen, der Entschlossenheit neue zu entdecken und diese künstlerisch zu bearbeiten.

tanz.labor.labyrinth will es jungen KünstlerInnen ermöglichen kontinuierlich Projekte zu entwickeln und in einem engagierten Team professionell zu arbeiten. Schwerpunkt dieser Schaffensprozesse ist das projektbezogene Zusammenwirken unterschiedlicher Kunstformen im Format einer Gruppe. Geprägt von der Fördersituation der letzten Jahre sind im österreichischen Kunst- und Kultursektor vor allem viele EinzelkünstlerInnen und kleine Teams tätig. Wenngleich viele Werke in einem interdisziplinären Kontext präsentiert werden, stellt tanz.labor.labyrinth neben der Zusammenarbeit von KünstlerInnen unterschiedlicher Kunstrichtungen bewusst das Arbeiten in Ensembles in den Mittelpunkt. 

Ziel ist es, interdisziplinäre Bühnen- und Performanceprojekte zu initiieren, die jene Ensemble-Erfahrung ermöglichen, die über den Ausbildungs- und Studienkontext hinausgeht. Entgegen der finanziellen Gegebenheiten bietet tanz.labor.laybrinth jungen KünstlerInnen in Österreich eine Chance, ihre künstlerische Professionalität in einem größeren Rahmen unter Beweis zu stellen. 


tanz.labor.labyrinth fokussiert bewusst Projekte unterschiedlicher künstlerischer Ästhetiken, die sich zum einen aus dem Zusammenwirken der vielfältigen KünstlerInnenpersönlichkeiten ergeben und zum anderen - im Sinne einer umfassenden Kunstvermittlung - eine kontinuierliche Zielgruppenerweiterung beabsichtigen. Mehrere Spieltermine für eine Produktion, wechselnde Spielorte unter Berücksichtigung ihrer spezifischen Besonderheiten (Arbeit im öffentlichen und theatralen Bühnenraum), sowie ein nationaler und internationaler Wirkungsbereich sind hierfür ebenso erforderlich wie gezielte Vermittlungsangebote. 

Nach dem Tanzfilm Call for freedom (2009) gastierte tanz.labor.labyrinth mit dem Tanzstück Seit Ewigkeit (2012) mit 6 TänzerInnen beim Festival Bratislava in Movement in der Slowakei. Anfang 2013 konnte im Wiener Palais Kabelwerk Falling up präsentiert werden - ein tänzerisches Bühnenstück mit 7 MusikerInnen und 9 TänzerInnen, das wegen großer Nachfrage am 19. und 20. Juni 2013 erneut gezeigt wird.
Das aktuelle Projekt Sieben Städte der Liebe ist eine Kollaboration mit dem Komponisten und Musiker Mahan Mirarab, bei dem sich die Figuren der alt-persischen Miniatur in Tanz und Musik transformieren und ihre reinen Fraben erstmals in zeitgenössischem Licht erstrahlen.
  Team
Künstlerische Leitung: Ulduz Ahmadzadeh
Produktion: Gerlinde Roidinger